gefunden

Offizielle Unterlagen
Auf der Suche nach offiziellen Unterlagen zur Situation der Kriegsgefangenen und der Lager haben fragen wir bei den Gemeinden des Médoc nach, ob es dort Archive aus den Jahren 1945 – 1947 gibt und stellen sie hier ein:
Rathäuser des Médoc

Heinz Bock
gehörte wahrscheinlich zur Besatzung der Festung Gironde Süd und hat im Château Talys/Talais gelebt und gearbeitet.

Erinnerungen des Bürgermeisters von Talais, Fran Laporte

Lebenstationen von W. Küllertz
Wilhelm Küllertz wurde am 06. Juni 1925 als zweites Kind seiner Familie in Katscher im Kreis Leobschütz in der damaligen Reichsprovinz Oberschlesien geboren.Sein Vater war bis zur Pensionierung bei Fa. Davistan Krimmer-, Plüsch- und Teppichfabriken AG in Katscher als Obermeister tätig. Das Unternehmen wurde im Zuge der Arisierung später von Fa. Schaeffler AG (INA-Kugellagerfabriken in Herzogenaurach) übernommen und es wurde dort fortan Bekleidung für die Wehrmacht produziert…

Fritz Hahn
Guten Tag! Ich habe mit Interesse euren PG Artikel gelesen.-Nach der Wende habe ich meinem Onkel ,dem Metzgermeister Fritz Hahn in Weißenfels/Sachsen-Anhalt erzählt,daß ich in Montalivet im CHM einen Urlaubsbungalow hätte.Darauf hin erzählte mein Onkel,daß er als knapp 18 -jähriger PG in St.Vivien war.Er hatte sich wegen der besseren Essensrationen zum Minenräumen gemeldet.Jeden Morgen sind die PGs zu Fuß von St.Vivien zum Strand von Montalivet und zurück gelaufen.Tagsüber haben sie mit Stöcken Minen gestochert;der Aufseher wäre ein Elsässer Soldat gewesen,der bei der Aufsicht auf einem Stuhl auf einem Gestell saß,der von 4 PGs getragen wurde.Es gab Verluste,wie hoch konnte er nicht sagen. So hat mein Onkel mitgeholfen,daß wir uns heute relativ gefahrlos am Strand bewegen können.Beste Grüße! Klaus Lucke

Paul
Als ich eingezogen wurde, war ich damals 16, 17 Jahre alt, war ich einen Monat bei der Flak zur Ausbildung. 1945 dann war ja der Krieg aus. Da wurde ich im Schwarzwald gefangen genommen. Danach wurden wir nach Straßburg im Zug transportiert und dann hierunter gebracht. Ich glaube, wir sind hier im Mai angekommen. Dann war ich erst im Gefangenenlager in Saint-Médard-en-Jalles. Von dort kenne ich keinen mehr.
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Wilhelm Henrich
Bevor ich nach Frankreich kam, war ich erst amerikanischer Gefangener. Ich kam von Italien und bin in Salzburg in Gefangenschaft genommen worden. Dann kamen wir nach Dachau ins KZ und blieben dort fünf Tage und dann nach Heilbronn am Neckar in ein großes Lager, in dem weit mehr als 100.000 Mann interniert waren. Schließlich wurden wir von den Amerikanern weiter nach Le Mans in Frankreich gebracht. Dort war die erste Sammelstelle, von dort aus wurden wir dann in Frankreich als Arbeitskräfte eingesetzt…
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Erwin Kindsgrab: Bericht über die letzten Gefechte sowie die ersten Monate der Gefangenschaft im Médoc

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W. Richard Tannert

???

Karin Scherf: Wolfram Knöchel – Spurensuche im Medoc

Ende Mai sind wir ins Médoc gereist – zum ersten Mal. Als Journalistin war ich zwar in anderen Regionen Frankreichs unterwegs und unsere Urlaubsreisen hatten auch schon viele Jahre lang französische Ziele, doch der Südwesten war eben noch nicht dabei. Anders in diesem Jahr – wo eigentlich alles anders war. Denn die Geschichte dieser Reise begann schon viel früher…
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Helmut Kittler: Die „Operation Medoc“ oder: „Die vergessenen Soldaten“

Die folgenden Dokumente sind noch unvollständig. Sie entstammen einerseits dem Familienarchiv „Helmut Kittler“, andererseits einigen deutschen und französischen literarischen Quellen, die dem Berichterstatter zugänglich wurden. Zunächst das Buch, das auch mein Vater noch vollständig kannte und entsprechend bearbeitet hat (siehe handschriftliche Vermerke)
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Horst Fussöller: Zweiter Weltkrieg und Gefangeneschaft

Es gehörte zum Depot 184, Bereich Soulac s/mer, und hatte die Be- zeichnung Kdo. 4/5, gelegentlich auch bezeichnet als 3/3o7. Es war ein Barackenlager mit insgesamt 350 Gefangenen. Die Gebäude wa- ren länglich und beherbergten immer eine komplette Arbeitsgruppe. Unsere Gruppe hatte die Bezeichnung Nr. 5…
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Ewald aus dem Siepen

Mein Vater war als Angehöriger der Marine (Kriegsschiffes T24) bis 1948 in Jau Dignac et Loirac in Gefangenschaft. Er hat dort auf einem Weingut, dem Chateau Saint-Aubin, gearbeitet und durfte selbst im Laufe der Jahre Arbeiten auch außerhalb des Weingutes erledigen… …
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